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Videos: Chinas Mega-Projekte

Chinas aktuelle Mega-Projekte: größer, höher, schneller

Chinas Gigantomanie kennt bekanntlich keine Grenzen, jedes Jahr wird eine noch größere Brücke gebaut, ein noch tieferer Tunnel gegraben und so weiter. Die Entwicklung scheint kein wirkliches Ende zu nehmen.

Diese wunderschön aufbereiteten Kurz-Videos geben einen kleinen Einblick über die aktuellen Mega-Projekte, an denen derzeit in China gearbeitet wird:

Themen-Liste:

  • Jing-Jin-Ji, A MEGALOPOLIS
  • China’s Amazing Water Canal
  • The World’s Largest Airport
  • The High Speed Rail Revolution
  • The Longest Underwater Tunnel
  • World’s Largest Wind Farm
  • China’s Nuclear Boom
  • Double MEGA-Bridges
  • Outlook: China’s Future MEGAPROJECTS (2016-2050’s)

Vor allem das erste und dritte Thema finde ich extrem faszinierend: die Megastadt Jing-Jin-Ji um Beijing herum und ihr neuer Flughafen. Das könnte schon bald als Modell für andere Länder dienen, die vor einer ähnlichen Entwicklung stehen – auch wenn die Maßstäbe natürlich immer ein wenig anders sind in China.

Quelle: The Daily Conversation

Mein Beitrag zur Immobilien-Blase in China

Meine zweite Wohnung in Shanghai
Ich weiß jetzt aus erster Hand, wie die Immobilienblase in China entsteht:

  • Meine Wohnung kostet 5.600 RMB, was schon verdammt viel für 1ZKB auf 40-45qm ist, dafür ist die Lage sehr gut (genau in der Mitte des Jingan-Viertels). Andeere Wohnungen innerhalb meines Compounds kosten teilweise nur 3.500 RMB
  • Mein Vermieter will die Miete auf 5.800 RMB erhöhen, nachdem ich etwas mehr als 6 Monate dort gewohnt habe. Eigentlich wollte er damals schon 5.800 RMB haben.
  • Also stelle ich die Wohnung für 6.000 RMB bei verschiedenen Immobilien-Webseiten ein (fang.com oder 58.com), um etwas Verhandlungsspielraum zu haben.
  • Daraufhin melden Sie ausschließlich Makler bei mir, die die Wohnung dann für 6.200 RMB über ihr Netzwerk anbieten (u.a. WeChat). Dafür erhalten sie dann später (bei Erfolg) ihre 35% Provision von mir – je höher die Miete, desto höher die Provision, logischerweise.

Hier ein Screenshot meiner Anzeige (bei fang.com):
Screenshot meine Wohnungsanzeige in Shanghai


Hier der Screenshot vom WeChat-Account eines Maklers:

Mein Beitrag zur Immobilien-Blase in China

Warum ist das so?
Es scheint, als würden Privatpersonen keine Zeit oder Lust zu haben, sich selbst auf die Suche zu begeben – was natürlich auch der extremen Masse an Angeboten geschuldet ist (in einer Stadt wie Shanghai gibt es jeden Monat vermutlich mehr freie Wohnungen als in ganz Hessen zusammen)…

Ich kann das absolut nachvollziehen und aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es deutlich bequemer ist, sich von einem (oder mehreren Maklern) verschiedene Wohnungen zeigen zu lassen, ohne dass man selbst groß suchen oder gar mit den Vermietern telefonieren und Termine organisieren muss.

Meistens kann man sich an einem Tag mehrere Wohnungen in der gleichen Gegend anschauen, da die Makler extrem lokal agieren: Sie sitzen mit ihrem Büro direkt vor den Compounds und kümmern sich fast ausschließlich um die Wohnungen innerhalb des einen Compounds (manchmal auch um mehrere nebeneinander liegende).

Allerdings zahlt man als Suchender dann ebenfalls eine Provision von 30-35%.

Ps.: Ja, meine Bilder sind auch nicht viel besser als die der Chinesen, über die ich schon abgelästert habe.

Weltreise statt China

Ich muss euch allen übrigens etwas gestehen:

In Wirklichkeit bin ich gar nicht in China, das wäre viel zu simpel und langweilig. Stattdessen reise ich von Kontinent zu Kontinent, von Land zu Land – und das mit atemberaubender Geschwindigkeit. Beinahe schneller als Daten über das Internet verschickt werden.

Sämtliche Fotos auf Facebook und Instagram habe ich genauso mit Photopshop gefaked wie diese Holländerin.

Den ultimativen Beweis für meine Behauptung liefert Google, und Google muss es ja wissen (oder?):

Weltreise statt China Dank VPN

Nachdem ich einige Zeit in de USA verbracht habe, bin ich dann rüber nach Großbrittanien und weiter nach Schweden!

Na, seid ihr neidisch?

ps.: Vielen Dank an meinen wunderbaren VPN-Anbieter Astrill für die „Reise“-Unterstützung.