3. Station meiner Reise: Boots-Tour von Guilin nach Yangshuo

Als ich um kurz vor 7 Uhr aufwachte, schmerzte mein Hals und ich hatte leichte Kopfschmerzen, anscheinend hatte ich mir am Tag zuvor auf den Reis-Terrassen eine leichte Erkältung zugezogen. Da wir um 10 Uhr unsere Bambus-Boot-Tour nach Yangshuo starteten, ging ich vorher noch zu einem Kamera-Reparatur-Shop, um meine defekte Kamera reparieren zu lassen, damit ich diese dann auf meiner nächsten Station (Hongkong) wieder benutzen konnte. Und endlich kam ich auch dazu, die Postkarten aus Xi’an zu verschicken (shame on me)…

Die Tour startete per Minibus an dem Hostel meiner Komilitonen, aber zu Überraschung aller mussten wir dann bei einem anderen Hostel umsteigen – meinem natürlich! Der Tour-Guide sprach ein sehr lustiges Chinesisch, nach jedem halben Satz kam ein „a“… Das nervte aber nach einigen Minuten extrem! Als wir am Pier in Yangdi ankamen, wurden wir kurz von einem Reporter von China Daily zu den Themen „Preise für die Bootstour“ versus „Erhalt der Natur“ interviewt…

Die Landschaft am Fluss Li bei Guilin Die Landschaft am Fluss Li bei Guilin Boots-Tour auf dem Fluss Li bei Guilin Boots-Tour auf dem Fluss Li bei Guilin

Boots-Tour auf dem Fluss Li bei Guilin Boots-Tour auf dem Fluss Li bei Guilin Ich während der Boots-Tour Ich während der Boots-Tour

Die Fahrt mit einem angeblichen Bambus-Boot (von Bambus war da nix zu sehen) war recht entspannt aber da man nur saß, wurde es bald kalt und ungemütlich. Ich saß während der Fahrt neben einer etwas älteren Amerikanerin chinesischer Abstammung (vielleicht so 40 bis 45 Jahre alt), beide ihren Eltern kommen aus der Provinz Guangdong. Das war auch ganz lustig, doch sie hatte fast schon zu viel zu erzählen…

Schwedische Brüder nehmen ein kaltes Bad
Nach ca. einer Stunde Bootsfahrt erreichten wir dann unser Ziel, wo die beiden Wikinger dann ein Bad im kalten Fluss nahmen! Von dort aus ging’s dann in etwas größeren Golf-Karts zum nächsten Ort, wo wir in einen Regionalbus umstiegen, der uns nach Yangshuo brachte.

 
Rückseite des 20 Yuan-Scheins
Die Landschaft am Fluss Li bei Guilin ist übrigens auch auf den 20 Yuan-Scheinen zu sehen. Damit habe ich die Rückseite des 5 Yuan-Scheins (Westsee in Hangzhou), die des 100 Yuan-Scheins („die Großen Halle des Volkes“ in Beijing) und nun auch die des 20 Yuan-Scheins mit eigenen Augen gesehen. Die Motive der restlichen chinesischen Geld-Scheine kommen auch noch irgendwann…

20 Yuan mit der Landschaft bei Guilin

In Yangshuo angekommen, war unser erstes Ziel: Essen!! Und so gingen wir in das erste echte chinesische Restaurant, das wir finden konnten. Nach einem kurzem Rundgang durch die Ausländer-Zone (Souvenir-Shops und Bootstour-Verkäufer en Masse) machten wir und aber auch schon wieder auf den Rückweg, da es nass und kalt war und kaum etwas zu sehen gab.

Dann wollte ich meine Kamera abholen, doch leider funktionierte sie immer noch nicht richtig, so dass ich bis zum nächsten Morgen warten musste… Am nächsten Morgen konnte ich dann endlich meine reparierte Kamera abholen, was mich 150 Yuan kostete… Durchaus ein fairer Preis! Kurz vor 12 Uhr checkte ich dann aus dem Hostel aus und machte mich auf den weg zum Flughafen, ich war allerdings viel zu früh da… Dort fror ich mir dann so was von den A***h ab, bis ich endlich einchecken konnte und in einen wärmerem Bereich kam…


 

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